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Aktuelles

Am Montag, 17. Dezember, 18.45 Uhr, Universität Konstanz, Hörsaal A 703, treffen im Rahmen der „Konstanzer Literaturgespräche“ Hermann Kinder und Aleida Assmann aufeinander. Anlass für das „Gespräch“ zwischen  dem ehemaligen Angehörigen der Universität und der emeritierten Kulturwissenschaftlerin, die gemeinsam mit ihrem Mann Jan Assmann den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten hat, ist Kinders Buch „Die Herzen hoch und hoch den Mut“ über seinen „lutherischen Vater“  (Klöpfer & Meyer, Tübingen).  Ernst Kinder schrieb das „Familienalbum“ über die Jahre 1942 bis 1949.  Auch Assmann hatte einen „lutherischen Vater“. Günther Bornkamm,  der in der „Bekennenden Kirche“ Widerstand gegen die Nationalsozialisten leistete.  – Karten an der Abendkasse.  
 



Neu ist der folgende Termin: Karl-Heinz Ott, in der Bodenseeregion ein vertrauter  Name, hat einen neuen Roman geschrieben: „Und jeden Morgen das Meer“ (Hanser Verlag, München). Darin erzählt er, wie sich das Leben eines Menschen von heute auf morgen radikal ändern kann. Das erste „Konstanzer Literarturgespräch“ des Jahres 2019 findet am Mittwoch, 23. Januar, 20 Uhr, im Foyer der Spiegelhalle statt (Hafenstr. 12). Moderator der Veranstaltung ist Siegmund Kopitzki. – Karten an der Abendkasse. 



»Sehnsucht in die Ferne«.
Eine Wanderausstellung zu den Reisen von Annette von Droste-Hülshoff im Neuen Schloss Meersburg.

 
Insgesamt neun Jahre ihres Lebens verbrachte Annette von Droste-Hülshoff auf Reisen, und etwa die Hälfte ihres Werks entstand während auswärtiger Aufenthalte vom Paderborner und Höxteraner Land bis zum Bodensee. Mit der Sonderausstellung „`Sehnsucht in die Ferne´. Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff“ wird in szenografischer, multimedialer Gestaltung und durch interaktive Elemente ein Eintauchen in die Reiseerlebnisse Drostes möglich. Die Ausstellungsarchitektur präsentiert sich als begehbare Landschaft, die den Besucher in das Lebensgefühl des 19. Jahrhunderts eintauchen lässt. Dabei lernt er nicht nur die Lebensumstände, die Literatur und die Briefe der Dichterin kennen, sondern auch ihre Landschaften und ihre Fortbewegungsmittel Kutsche, Dampfboot und Eisenbahn.
 
Die Ausstellung zeigt zahlreiche Exponate aus dem Leben der Dichterin. Dabei wird auch manche Besonderheit aus Familienbesitz präsentiert, die bisher nie in die Öffentlichkeit gelangten. Ein umfangreiches, eigens für die Ausstellung eingesprochenes Angebot an vertonten Texten der Autorin steht den Besuchern für ein tieferes Einlassen in das Werk der Dichterin zur Verfügung.
 
Das außergewöhnliche Ausstellungsprojekt ist noch bis 24. Februar 2019 im Neuen Schloss Meersburg zu sehen. Zur Ausstellung erschien eine Begleitpublikation mit Aufsätzen zum Thema Reisen und Landschaft bei Annette von Droste-Hülshoff sowie mit Texten, in denen sich Gegenwartsautoren mit Werken der Droste auseinandersetzen. An Konzeption und Umsetzung der mit einem „iF-Design-Award“ ausgezeichneten Ausstellung war u.a. Forum-Allmende-Mitglied Andreas Weiß beteiligt, der das Kreismuseum Wewelsburg leitet.